Die Grundlagen unserer Tätigkeit

Als Ergotherapeutinnen unterstützen wir Ihr Kind so, dass es lernt, aus Eigeninitiative und Selbstinteresse neue Entwicklungsschritte zu setzen. Dazu bedarf es

  • einer sicheren, respektvollen Beziehung zum Kind.
  • einer Umgebung, die seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.
  • einer genauen Kenntnis um die Abfolge der kindlichen Entwicklungsschritte.

Die Therapie bietet diesen geschützten Rahmen, damit das Kind seine Handlungsfähigkeit erweitern und das Erlernte in seinen Alltag integrieren kann.

Sie basiert auf den Entwicklungskonzepten folgender Persönlichkeiten:

Die Kinderärztin Emmi Pikler ging davon aus, dass in jedem Neugeborenen ein Entwicklungspotential vorhanden ist, das bestrebt ist , sich zu entfalten. Sie beobachtete anhand vieler Kinder im Säuglingsheim Lóczy (Budapest), dass der Entwicklungsrhythmus eines jeden Kindes zeitlich individuell verläuft, sehr wohl aber in einer gesetzmäßigen Reihenfolge. Für sie war es wichtig, das Kind nicht zur Bewegung anzuregen, ihm zu helfen in andere Positionen zu gelangen, sondern die Umgebung und den Umgang so zu gestalten , dass das Kind von sich aus diesen nächsten Schritt setzen kann. mehr... Elfriede Hengstenberg (Bewegungspädagogin) erkannte, dass eine dauerhafte Veränderung der Bewegungen nicht durch Training von Fertigkeiten und Funktionen erreicht werden kann, sondern dass die Fähigkeit zur Eigenwahrnehmung und die innere Beteiligung des Kindes notwendig sind. Sie sah die Voraussetzungen der selbständigen Bewegungsentwicklung (siehe Emmi Pikler) als Grundlage einer gesunden Persönlichkeitsentfaltung. Die zwei wichtigsten Grundbedingungen ihrer Arbeit waren
  • die Achtung vor der Eigeninitiative des Kindes
  • eine Umgebung, die zu Entdeckungen verlockt
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Der italienische Arzt Adriano Milani Comparetti hat ein Konzept ganzheitlicher Gesundheitsförderung erarbeitet, das auf medizinischer Erfahrung aufbaut und von Medizinern in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen in jahrzehntelanger Arbeit erprobt und weiterentwickelt wurde.Ein wesentliches Merkmal seines Konzeptes ist, dass das Kind - insbesondere das Kind mit Behinderungen - ausdrücklich mit seinen Fähigkeiten, nicht mit seinen Defekten, im Mittelpunkt der Arbeit steht. mehr ... Monika Aly ging ihren eigenen Weg, inspiriert von Milani und Pikler. Sie übertrug das pädagogische Konzept von Pikler in den therapeutischen Kontext. Es entstand ein Konzept, das sich am Alltag des Kindes und seinen Fähigkeiten orientiert. mehr ...